April 2021

Der April machte dieses Jahr seinem Namen alle Ehre
Schnee, Sturm, Sonne und viel Nachtfrost. Die Pflaume wird vermutlich durch die Nachtfroste gelitten haben, wie auch die eine oder andere frühe Kirsche.
Ich habe mich ab dem 14 April getraut ein wenig mehr in die Bienen reinzuschauen.
Vom 18-22 habe ich überschüssige Rähmchen entfernt, ich Imker mit 7 Bruträhmchen und 1. Baurahmen (Ich weiß, es sollten weniger sein) und habe bei allen Völkern einen Honigraum aufgesetzt.
Es verwundert mich jedes Jahr aufs neue, wie schnell die Entwicklung, trotz kalter Temperaturen und Nachtfrost bei den Bienen voranschreitet.
Die Bienen haben bereits ein ausgeprägtes Brutnest, und die ersten Drohnen sind auch schon vorhanden.
Der Raps fängt an zu blühen, die Birnen und Äpfel sind kurz vor dem aufbrechen. Schlehe und Wildkirsche ist noch fleißig am blühen, so dass die Versorgung der Damen gesichert ist 🙂
20 April. Der Laubfrosch hat dieses Jahr zum ersten mal wieder gequakt.

März 2021

Der März dieses Jahr ist aus meiner Sicht ungewöhnlich lange kalt. Wir hatten warme Tage, wo die Bienen auch fleissig Pollen gesammelt haben aber es kam alles recht langsam in Schwung.
Die Völker sind in Brut gegangen und haben demzufolge auch ordentlich Futter verbraucht.
Es hat mich dieses Jahr auch getroffen, das meine beiden stärksten Völker, kurz vor der Ziellinie leider verhungert sind. Dies ärgert mich besonders bei einem Buckfast Volk, von welchem ich eigentlich vermehren wollte 🙁

Dezember 2020

Der Dezember ist wie jedes Jahr ein ruhiger Bienen Monat
Wir hatten zum Monatsanfang mehrere Tage Frost, was eigentlich die Garantie dafür ist, das die Königin aus der Brut geht.
Am 26 Dezember habe ich daher alle Völker mit 40 ml Oxalsäure behandelt.
Die Bienen in der Golz Beute haben es nicht überlebt, eindeutig an Varroa eingegangen. Ich habe diese mit den Nassenheider horizontal behandelt, und das passt in der großen Beute anscheinend nicht so richtig, also nächstes Jahr Schwammtuch.
Ansonsten sehen die Völker durchwachsen aus, von sehr stark (beinahe zu stark) bis recht sparsam. In 2-3 Monaten wissen wir mehr.
Ich wünsche allen einen guten Rutsch in das neue Jahr und viel Gesundheit.

Sptember 2020

05-06 September
Ich habe bei allen Völkern den Nassenheider entfernt und die Völker mit je 10-12 Kg Apiinvert aufgefüttert.
Der Befall von Varroa fiel dieses Jahr sehr unterschiedlich aus. Bei Völkern die geschwärmt haben war die Varroabelastung gering, aber eine Behandlung trotzdem notwendig, und bei den „nicht“ geschwärmten normal/gering bis sehr stark.

Zum einen sind die unsäglichen Streben im Boden gut zu erkennen, zum anderen der starke Befall. Dies ist ein Bild von einem ungeschwärmten Volk in Stornfels.
Ein Volk in Stornfels ist tot. Ich vermute das die Varroabelastung zu hoch war, und deshalb das Volk zusammengebrochen ist.

Juni 2020

Honigernte:
Der Honig aus der Frühtracht war dieses Jahr sehr trocken und es waren sehr große Unterschiede zwischen den Völkern. Bei mir haben die Buckfast den Ertrag gerettet, und bei manchen Carnica Völkern fragt man sich ob sie überhaupt zum sammeln ausgeflogn sind 🙁
Wie vermutet gab es leckeren Rapshonig und einen sehr gemischten Honig von den anderen Völkern. Ein Honig vom Standort Oli, ist dabei aussergewöhnlich dunkel für einen Frühtracht Honig.